Fabelhafter Fabellini

Ein Zauberclown gastiert an unserer Schule

Aus einem scheinbar leeren Krug fließt immer wieder Zauberwasser, Farben werden verwechselt und allerlei sonstige Missgeschicke begleiteten den Zauberer Fabellini durch seine Vorstellung an der Grundschule Schnaittenbach. Dabei braucht er keine zwei Minuten, um 150 Kinder zum Toben zu bringen. Tricks, Gags und Komik schießt er wie ein Maschinengewehr ab, sehr zum Gaudium der Kinder. Vor allem bei dem nie endenden Zauberwasser können sich die Kinder kaum mehr auf den Sitzen halten.

Hinter all dem Spaß steckt aber immer auch etwas Lehrreiches. Die Kinder fühlen sich zeitweise überlegen und brüllen laut über die Ungeschicklichkeiten Fabellinis. Franz Probst, der sich hinter der Maske versteckt, versteht es dabei geschickt, die Kinder toben zu lassen und kurze Zeit später wieder ihre ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Seine kleinen und großen Assistenten holt er sich aus dem Publikum.

Bei den Tricks mit Tüchern verwechselt er die Farben, sucht die Tücher, obwohl er sie in der Hand hält, und lässt sie dann auf geheimnisvolle Weise mit hochgekrempelten Ärmeln verschwinden. Fabellini verbietet den Kindern, einen Zauberspruch zusagen, und wie auf Kommando schallt ihm ein lautes „Hokuspokus“ entgegen.

Die Schwarz-Weiß-Bilder in einem Buch werden bunt, als die Kinder die Farben ihrer Kleidung auf die Bühne werfen dürfen. „Nur die Farben!“, mahnt er und hält eine kleine Unterhose in der Hand.

Franz Probst machte sein Hobby zum Beruf. Als ausgebildeter Gymnasiallehrer lockerte er früher bereits seinen Unterricht mit kleinen Kunststückchen auf. Nun ist er hauptberuflich aus Zauberer in Schulen und Kindergärten unterwegs und bringt sein begeistertes Publikum zum Toben. Ein Vormittag mit Fabellini ist wirklich fabelhaft, das können die Schnaittenbacher Grundschüler nun bestätigen.