Auf den Spuren von Schnaittenbach früher und heute

Kinder erforschen ihren Heimatort

In diesem Daltonkurs stand zunächst die allgemeine Geschichte der Dörfer und Städte früher auf dem Plan, doch interessierte die Kinder vor allem die konkrete Geschichte des Heimatortes, auch wenn es nicht für alle Kinder der Ort ist, an dem sie von Geburt an leben. Anhand der Chronik der Stadt Schnaittenbach, mit vielen Bildern und vor allem in der Begegnung mit den „Zeitzeugen“ Herrn Bergmann und Herrn Kellner erfuhren die Schüler viel über ihren Wohnort aus früheren Zeiten. Beim Unterrichtsgang mit Herrn Bergmann erhielten sie einen direkten Vergleich von früher und heute. So nahmen sie das Modell des alten Schnaittenbach im Rathaus genau unter die Lupe, machten sich auf die Suche nach dem verschwundenen Kriegerdenkmal und erfuhren, wo die Schüler früher unterrichtet wurden und wo der alte Bahnhof steht. „In Schnaittenbach gab es sogar einmal ein Kino!“, staunten sie nicht schlecht. Mit Herrn Kellner im Klassenzimmer konnten sie nochmals einen Experten der damaligen Zeit „löchern“. Vor allem die bewegenden Erzählungen über die eigene Kindheit während und nach dem Krieg ließen die Schüler sehr mitfühlen. Es wurde aber auch viel gelacht. „Opa, ich wusste ja gar nicht, dass du in Singen eine Eins hattest!“, schmunzelte Severin beim Begutachten des Originalzeugnisses aus der Grundschulzeit seines Opas.  Lebendige Geschichte, von Experten erzählt - eine wertvolle Erfahrung!