Wer kennt den?

Nein, gemeint ist kein Witz. Gemeint sind berühmte Persönlichkeiten, mit denen sich die Schüler*innen des gleichnamigen Dalton-Kurses beschäftigten.

Gibt man „Berühmte Persönlichkeiten“ in der Suchmaschine ein, erscheinen mehr oder weniger bekannte Menschen der Gegenwart und auch der Vergangenheit. Was macht einen Menschen berühmt? Muss ein berühmter Mensch ein Vorbild sein? Die Gespräche in diesem Kurs hatten des Öfteren etwas Philosophisches an sich.

Zunächst durften sich die Kinder selbst eine für sie wichtige berühmte Persönlichkeit aussuchen. Hier lernte vor allem die Lehrerin dazu, denn für Neun- bis Zehnjährige gibt es mittlerweile You-Tube-Stars mit tausenden von Followern, die mit ihren süßen Hunden und Schminktipps unzählige „Likes“ im Netz erhalten. Oder Fußballer und Sänger, die einen festen Platz im Herzen einiger Schüler haben. Muss eine berühmte Persönlichkeit für die Menschheit eine Veränderung bringen, oder reicht schon Unterhaltung? Unter dem Thema „Weltveränderer“ beschäftigten sich die Kinder noch in Teamarbeit mit ausgewählten Persönlichkeiten der Geschichte wie Aung San Suu Kyi, Galileo Galilei, Leonardo da Vinci oder Sophie Scholl. Bedeutende Menschen sind nicht immer berühmt, und berühmte Menschen sind nicht immer bedeutend – tatsächlich eine philosophische Erkenntnis!