Neues Schuljahr mit frischem Wind und vertrautem Profil
von Michaela Bergmann
Am Dienstag, 15. September 2026, beginnt an der Grund- und Mittelschule Schnaittenbach das neue Schuljahr. Neben vielen bekannten Gesichtern gibt es auch einige personelle Veränderungen. Gleichzeitig setzt die Schule auf bewährte pädagogische Konzepte und entwickelt ihr Profil in den Bereichen eigenverantwortliches Lernen, Digitalisierung und musikalische Bildung weiter.
Musikalisch und jahrgangsgemischt in der Grundschule
In der Grundschule werden die Jahrgangsstufen 1 und 2 auch im neuen Schuljahr jahrgangsgemischt unterrichtet. Vier Eingangsklassen (E1 bis E4) verbinden dabei Schulanfänger und Zweitklässler. Das Konzept ermöglicht gemeinsames Lernen auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen und unterstützt die Kinder dabei, Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Ein wichtiger Bestandteil des Schulprofils bleibt die musikalische Ausrichtung. Als Musikalische beziehungsweise Musikbegeisterte Grundschule spielt Musik im Schulalltag eine besondere Rolle und bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, musikalische Erfahrungen zu sammeln.
Eigenverantwortlich lernen mit dem Daltonkonzept
Ein besonderes Merkmal der Grund- und Mittelschule Schnaittenbach ist das Daltonkonzept, das sowohl in der Grundschule als auch in der Mittelschule umgesetzt wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei zunehmend, ihre Arbeit selbst zu planen, Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen und mit anderen zusammenzuarbeiten.
Ab der 3. Jahrgangsstufe gibt es in der Grundschule Daltonkurse in den Bereichen Musik und Heimat- und Sachunterricht. In der Mittelschule liegt der Schwerpunkt derzeit auf dem Fach Englisch. Das Konzept soll künftig weiterentwickelt werden. Geplant sind unter anderem Leseclubs mit Daltonstruktur, in denen die Kinder entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen arbeiten können.
Digitale Bildung als Teil des Schulalltags
Auch die digitale Bildung bleibt ein wichtiger Bestandteil des Schulprofils. Alle Schülerinnen und Schüler der Mittelschule verfügen über ein persönliches iPad-Leihgerät, das von der Stadt Schnaittenbach zur Verfügung gestellt wird. In der Grundschule werden digitale Medien zunehmend eingesetzt, beispielsweise für Lernvideos, interaktive Aufgaben, Recherche und Präsentationen.
Dabei geht es der Schule nicht um Digitalisierung um ihrer selbst willen. Vielmehr sollen digitale Werkzeuge das selbstständige und kreative Lernen unterstützen und Medienkompetenz, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit fördern. Als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologie (PIZ) möchte die GMS Schnaittenbach ihre Schülerinnen und Schüler damit auch auf die Anforderungen einer zunehmend digitalen Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten.
Neue Lehrkräfte verstärken das Kollegium
Zum Ende des vergangenen Schuljahres wurden mehrere Kolleginnen und Kollegen verabschiedet: Isa Bojko, Izel Karadeniz, Beatrice Stubenvoll, Simon Novel, Verena Six und Magdalena Schertl wechselten an andere Schulen.
Gleichzeitig freut sich die Schulfamilie über zahlreiche neue Gesichter. Neu im Kollegium sind die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter Lisa Birzer, Marie-Sofie Breu und David Giesel sowie die Lehrkräfte Sarah Gradl, Quesia Voigt und Alex Schlosser. Als Fachlehrerin verstärkt Julia Pawlinski das Team.
Die Klassenleitungen übernehmen in den Eingangsklassen Hannah Leitl (E1), Sabine Weiß (E2), Florentine von Imhoff (E3) und Josefine Kreimel (E4). Die Klassen 3a und 3b werden von Gabi Schindler und Daniel Brütting geführt, die 4. Klasse von Tatiana Sichelstiel. In der Mittelschule übernehmen Quesia Voigt (Klasse 7), Sabine Spindler (Klasse 8) und Paul Seidel (Klasse 9) die Klassenleitungen.
Unterstützt wird das Kollegium unter anderem durch Fachlehrkräfte, Förderlehrerin Daniela Schäfer sowie die Lehrkräfte für katholische und evangelische Religionslehre. Auch die Mobile Reserve ist mit Sarah Gradl, Simon Klösel, Dominic Lohr und Julia Wendl-Schön gut aufgestellt.
Die Schulleitung liegt weiterhin bei Rektorin Michaela Bergmann und Konrektorin Sabine Spindler. Im Sekretariat ist Caroline Wagner Ansprechpartnerin für die Schulfamilie.
Schulanfang mit Gottesdienst und Baumpflanzaktion
Für die neuen Erstklässler beginnt der erste Schultag am Dienstag, 15. September, um 8.15 Uhr mit einem konfessionsübergreifenden Wortgottesdienst in der Pfarrkirche. Anschließend geht es zur Schule, wo die Schulanfänger bei einer kleinen Feier begrüßt werden und bereits ihre erste Unterrichtsstunde erleben dürfen.
Eine besondere Tradition bildet die anschließende Baumpflanzaktion: Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein setzen die Kinder ein sichtbares Zeichen für ihren Start an der Schule. Der erste Schultag endet für die Schulanfänger gegen 10.30 Uhr. Die endgültige Klasseneinteilung ist in der Woche vor Schulbeginn im Eingangsbereich der Schule einsehbar.
Für die Klassen 2 bis 9 beginnt der Unterricht ebenfalls am Dienstag, 15. September, um 8.00 Uhr und endet um 11.20 Uhr. Am Mittwoch, 16. September, findet um 8.15 Uhr der Schulanfangsgottesdienst für die Jahrgangsstufen 3 bis 9 statt. Auch an diesem Tag endet der Unterricht um 11.20 Uhr. Weitere Informationen zum Stundenplan erhalten die Eltern über das digitale Infosystem der Schule.
Gemeinsam ins neue Schuljahr
Mit neuen Kolleginnen und Kollegen, vertrauten pädagogischen Schwerpunkten und zahlreichen Ideen startet die Grund- und Mittelschule Schnaittenbach in das Schuljahr 2026/27. Eigenverantwortliches Lernen, musikalische Bildung und digitale Kompetenz sollen dabei ebenso ihren Platz haben wie Gemeinschaft, Kreativität und die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes.
Ein wichtiger Termin für das Kollegium: Die erste Dienstbesprechung findet am Montag, 14. September 2026, um 10.00 Uhr in der Aula statt.